Barcelona – Eine Stadt, die lebt!
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Barcelona – Eine Stadt, die lebt!

Anfang August ging es für mich und eine Freundin für vier Tage nach Barcelona. Ich war vorher noch nie in Spanien und war sehr gespannt. Um 7 Uhr Früh war Abflug von Wien, zwei Stunden später landete die Maschine auf spanischem Boden. Nun hieß es auf das Gepäck warten und ab in unser schon zuvor gebuchtes Hotel. Apropos Gebäck:

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Man siehe hier an diesem Foto zum Vergleich. Der Koffer meiner Freundin (links) und mein Koffer (rechts). Nein sie machte nach unserem Barcelona Aufenthalt keine Weltreise, sie flog nach den vier Tagen wieder zurück nach Hause. 🙂 In zehn Minuten habe ich fertig gepackt für einen Kurztrip. Ich hatte in dem kleinen Koffer genügend Gewand mit, sodass ich nicht einmal alles anzog. Zurück zum Wesentlichen.

Barcelona – auf in die spanische Metropole

Wir fuhren mit dem Flughafenbus Richtung Barcelona City und weiter mit der Metro direkt zu unserem Hotel. Das Metro fahren ließ uns endlich von unserem frühmorgendlichen Flug erwachen. Wir mussten die vielen Stiegen mit dem Koffer zu Fuß bewältigen, da Aufzüge, die nach unten fahren nicht existieren. Unten in den U-Bahn Gängen angekommen, strömten, durch die unglaubliche Hitze, Schweißperlen an jeder möglichen und unmöglichen Stelle unseres Körpers heraus. Angekommen im Hotel stellten wir unsere Koffer ab, zogen uns schnell um und machten uns auf dem Weg. Unser Hotel lag recht zentral. Wir schlenderten durch die Straßen von Barcelona, auf die berühmte „La Rambla“ und besuchten den berühmten Markt „Mercat de la Boqueria“. Dort verwöhnten wir uns mit einigen Köstlichkeiten, der Vielfalt aus frischem Obst, Fleisch, Fisch, Gemüse, Salaten.

Der Tag war noch lang, wir waren aber bereits zu müde um die Stadt zu Fuß weiter zu erkunden. So beschlossen wir uns eine Hop-On Hop-Off Bustour für 26 Euro zu leisten. Wir stiegen in den Bus, setzen uns die Kopfhörer auf und ließen uns von den Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten und der Geschichte der Stadt berieseln.

Klar war, dass es meine Wenigkeit bei einer Busfahrt, bei der Zwischendurch aus den Kopfhörern einschläfernde Musik ertönt, nicht lange aushielt und ein Nickerchen machte. Nach der Bustour zogen wir uns ins Hotel zurück und tankten Energie für den restlichen Abend. Abends genossen wir ein mehr-gängiges Menü am Hafen von Barcelona. Wir verstanden kein einziges Wort auf der Karte und wenn ein Gang vor uns stand, wussten wir meistens nicht was es war. Unterhaltsamer wurde es, da wir auch nicht wussten, wie wir das ein oder andere Gericht richtig essen sollten.

Barcelona bei Nacht

Anschließend machten wir das Nachtleben unsicher und ich musste feststellen, dass die Stadt Barcelona wahrhaftig lebt. Nicht nur dass es abends von jungen Leuten wimmelt, nein, auch tagsüber ist der Anteil an jungen Menschen extrem hoch. Die meisten Touristen in Barcelona sind Franzosen. 

Am zweiten Tag gönnten wir uns einen Relaxtag am Strand. Mit dem Bus fuhren wir vom Hotel direkt runter an den touristischen Strand „Barceloneta“. Für 6 Euro pro Tag kann man sich einen Sonnenschirm nehmen, den wir definitiv brauchten. Was mir aufgefallen ist, dass es zur Normalität gehört, wenn die Frauen (egal ob jung oder alt, dick oder dünn) oben ohne am Strand liegen. Bei uns würde so etwas vollste Aufmerksamkeit auf sich ziehen und hier wird dem oben-ohne-Sonnenbaden keine Beachtung geschenkt.

Sightseeing durch Barcelona

Den dritten Tag gingen wir gemütlich an, da wir uns mit Sightseeing und geschichtlichen Informationen über die Hauptstadt Spaniens nicht zu sehr überanstrengen wollten. 🙂 Halber Tag shoppen, halber Tag Strand. Gute Kombination so wie wir fanden! Eines ist mir noch aufgefallen, dass es im Gegensatz zu Wien sehr wenige Bänken als Sitzmöglichkeiten am Straßenrand gibt. Weiters fiel mir auf, dass Hundebesitzer zu 80% Kampfhunde führen. Abends ließen wir es nochmal auf den spanischen Tanzflächen so richtig krachen.

Tag vier war schon der letzte Tag in Barcelo. Um 12 Uhr mussten wir auschecken. Wir brachten den Koffer in den Gepäckraum und machten uns auf den zum „Park Güell“.  Dieser Park wurde zwischen 1900 und 1914 von Antoni Gaudi geplant. Der Park ist 17,18 Hektar groß.

Anschließend schauten wir uns den „Parc del Laberint d’Horta“ an. Diesen Park werden diejenigen von euch kennen, die den bekannten Film „Das Parfum“ gesehen haben. Ein Labyrinth das abseits von den Touristenpfaden liegt und aus etwa 750 Meter geschnittenen Zypressenhecken besteht. Dieses Labyrinth wurde im 18. Jahrhundert vom Markgrafen Desvall für den katalanischen Adel angelegt und ist somit heute die älteste noch erhaltene Parkanlage Barcelonas. Danach hatten wir genug von kulturellen Besichtigungen und ließen unseren Barcelona Trip bei einem Mittagessen an der La Rambla ausklingen.

Und zu guter Letzt hier wieder meine Kostenaufstellung für den Citytrip nach Barcelona:

BCN Kosten



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