Meine unvergessliche Reise durch das Death Valley
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Meine unvergessliche Reise durch das Death Valley

Death Valley heißt Tal des Todes und wurde nicht grundlos so benannt. Death Valley ist der trockenste Nationalpark der USA und liegt in der Mojave-Wüste. Wir kamen in den Genuss von knapp über 100°F (=38°C). Die Luft war trocken und wenn zwischendurch ein Windstoß kam, war von einer frischen Brise dennoch keine Spur.  Die Region um das Death Valley ist regelrecht ein Hitzepol. Das Tal ist einige Millionen Jahre alt und der tiefste Punkt liegt bei knappen 86 Metern unter dem Meeresspiegel. Nach wenigen Stunden merkt man, dass die Haut sowie die Augen trockener werden. Der Flüssigkeitsverlust wird um einiges größer. Daher sollte man bei so einer Tour unbedingt darauf achten, genügend zu trinken! Hier kann ich euch definitiv meinen Wasserbehälter empfehlen, den ich immer parat habe.

Eine magische Nacht im Death Valley

Der Tag neigte sich dem Ende zu, als wir noch einen Abstecher zu den Mesquite Flat Sand Dunes im Death Valley machten. Dort schauten wir uns den Sonnenuntergang an. An die drückende Hitze musste ich mich dennoch erst gewöhnen.

Wir beschlossen einen Blick auf unseren frühmorgendlichen Sonnenaufgangspunkt zu werfen, da wir mit dem Gedanken spielten, dort unser Zelt für eine Nacht aufzuschlagen. Leider war dort der wohl denkbar schlechteste Standort, um ein Zelt aufzustellen. Es war uneben, felsig und definitiv zu gefährlich, um zwischen den Felsformationen ein Zelt aufzubauen. Somit blieb es bei einem Abendessen beim Zabriskie Point im Death Valley. Es war windig, sodass wir uns Schutz auf einem Steinboden hinter einer Mauer suchen mussten, um in Ruhe zu essen. Nicht nur, dass der Wind uns den Sand ins Gesicht und auf unser Brot mit Käse wehte, auch eine Maus leistete uns unermüdlich Gesellschaft. Trotz der Umstände, hatte sich das Abendessen auf hartem Untergrund mehr als rentiert. Es war bereits finster, dafür spendeten uns unzählige Sterne Licht. Plötzlich huschte eine riesige, hell aufleuchtende Sternschnuppe über den Himmel und ich schickte rasch einen Wunsch ans Universum. 🙂 Die Nacht verbrachten wir auf einer freien Fläche, nicht unweit vom Zabriskie Point. Anstatt in dieser Nacht unser Zelt aufzuschlagen, breiteten wir am Boden – von einem Strauch geschützt – unsere Decken aus und verbrachten die Nacht im Freien. Die Temperaturen meinten es durchaus gut mit uns, frieren musste wir in dieser Nacht definitiv nicht. Als ich mitten in der Nacht die Augen öffnete, machte sich ein unbezahlbares Bild vor mir breit. Wieder einer dieser magischen Momente. So viele Sterne – hell leuchtend – habe ich erst zweimal in meinem Leben gesehen. Diese Nacht im Death Valley war eindeutig einer der beiden unvergesslichsten Nächte auf dieser Reise. Von der zweiten Nacht werdet ihr noch früh genug erfahren. 😉

Sonnenaufgang am Death Valley

In den frühen Morgenstunden machten wir uns auf den Weg zurück zum Zabriskie Point, um von dort aus den Sonnenaufgang zusehen. Hier soll der Sonnenaufgang besonders schön sein, da die speziellen Gesteinsformationen von der aufgehenden Sonne beleuchtet werden. Diese Sedimente (Ablagerungsgesteine) entstanden im Furnace Creek Lake, der bereits vor fünf Millionen Jahren ausgetrocknete.

Nach dieser Nacht hatten wir uns ein richtig gutes und ausgiebiges Frühstück verdient:

Anschließend fuhren wir entspannt (oder wegen der Hitze etwas weniger entspannt)  durchs Death Valley. Es folgte ein kurzer Stopp beim Golden Canyon , der mich eher weniger beeindruckt hatte. Mittlerweile war es bald genug mit den vielen Steinen, Felsen und trockenen Landschaften und höchste Zeit endlich mehr unters Volk zu kommen.

Vorher fuhren wir noch gemächlich durch den Artist Drive. Der Artist Drive ist eine sechs Meilen lange Einbahnstraße im Death Valley und wurde 2005 asphaltiert. Was diesen Weg besonders macht, sind die Farben, die die Gesteine rund herum schimmern lässt. Diese Farben entstehen durch die Metalle und deren Oxidation. Die farbenfrohen Steine beeindruckten uns eher weniger. Dafür hatten wir umso mehr Spaß mit der kurvenreichen, geschlängelten Autostrecke.

Dies war der letzte Stopp im Death Valley und so hieß es . . . auf nach Vegas Baby! 🙂

Habt ihr auch schon einmal eine magische Nacht im Freien verbracht? Erzählt mir gerne mehr davon!

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Christinas Reise

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