Las Vegas Baby!
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Las Vegas Baby!

Nachdem wir die drückende Hitze im Death Valley überlebt hatten und die letzte Dusche zwei Tage her war, war es an der Zeit, Richtung Zivilisation zu fahren. Unser nächstes Ziel hieß Las Vegas. Durch meine Weltreise im Jahr 2012 lernte ich einen Kanadier kennen, der in Las Vegas eine Wohnung sein Eigen nennen darf. Somit hatten wir für die kommenden zwei Nächte bereits eine Unterkunft und mussten uns darüber keine Gedanken machen. Bei der Autofahrt nach Las Vegas lernten wir, was eine sogenannte „Fast Lane“ ist. Es handelt sich hierbei um die Autospur an der linken Fahrbahnseite. Diese darf von allen Fahrzeugen, in denen zwei oder mehr Personen sitzen, befahren werden. Wir kamen also um einiges schneller voran, da die meisten Fahrzeuge einzeln besetzt sind.

Las Vegas liegt im US-Bundesstaat Nevada und ist die größte Stadt dieses Staates. Vor allem durch die unzähligen Casinos, Shows und Hochzeitskapellen ist Las Vegas bekannt. Unser Ziel lag außerhalb des Las Vegas Strip mit direktem Blick darauf. Der Strip ist der Abschnitt des gleichnamigen Boulevards, an dem sich unzählige Luxushotels und Casinos ansammeln.

Etwas Luxus und spontanes Workout in Las Vegas

Angekommen in Vegas, fuhren wir direkt zu meinem Bekannten. Seine Wohnung entpuppte sich als Penthouse. Im 56. Stock gelegen mit Whirlpool am Balkon und direkten Blick auf den Las Vegas Strip. Anstatt unter die heiß ersehnte Dusche zu steigen, durften wir also den hauseigenen Spa-Bereich nutzen. 🙂

Nachdem wir uns entspannt und uns einer Ganzkörperhygiene unterzogen hatten, nahm uns mein Bekannter mit in eine Kraftkammer für Gewichtheber. Uns wurde erst dort bewusst, unter welchen Leuten wir uns hier bewegten. John Broz, der Gründer und Coach von den Average Broz’s hatte an dem Tag Training mit seinen Schützlingen. Er war selbst einmal Gewichtheber in der Oberklasse und coacht mittlerweile einige, der weltbesten Gewichtsheber. Da mein Bekannter ihn gut kennt, gab er uns spontan eine Trainingseinheit.

Buntes Nachtleben von Las Vegas

Abends fuhren wir nach Downtown zur Fremont Street, die zu den bekanntesten Straßen von Las Vegas zählt. Dort bekamen wir einen guten Eindruck von der verrückten Stadt. Halb-nackte Frauen, ein Mann im Kleid oder ein Junge in einem Ganzkörperanzug, mit amerikanischer Flagge bedruckt, waren in der Fußgängerzone zu bestaunen. Überall blinkten Aufschriften, über unseren Köpfen flogen ein paar Menschen mit einem Flying Fox über die Straßen, Trommler gaben ihre Talente zum Besten und eine Band unterhielt die vorbeischlendernden Touristen.

Nach der ersten Annäherung an das wilde Nachtleben von Las Vegas wollten wir wissen, wo es hier zum Feiern geht. Unser Zielort hieß Cosmopolitan. Dies ist ein Casino- und Hotel-Komplex. Fast jeder diese Komplexe am Strip ist gleich aufgebaut. Hotel und Casino in einem, Shops und Restaurants und meistens befindet sich ein Nachtclub in dem Gebäude. Normalerweise kannst du in den Clubs mit einem Eintrittspreis zwischen 50 USD und 90 USD oder mehr rechnen, je nach Tag und Event. Durch meinen Bekannten ersparten wir uns zum Glück das Eintrittsgeld und das lange Anstehen. Auf dem Weg zum Club, im Club und vom Club nach Hause hatten wir sichtlich unseren Spaß! 🙂 Aber seht selbst:

Spieler-Glück in Las Vegas

Am nächsten Tag, nachdem wir ausgeschlafen hatten, fuhren wir in den Ceasars Palace. Dies ist ein Hotel mit Casino und unzähligen Shops sowie Restaurants. Im Innenbereich ist dieser Komplex im antikrömischen Stil errichtet. Angefangen von Brunnen, Statuen, Säulen und dem blauen Himmel Roms ist alles nachgebaut.

Da wir unsere Neugierde (was das Spielen im Casino anging) nicht mehr zurückhalten konnten, stürzten wir uns gleich zu Beginn auf die Spielautomaten. Anschließend ging es weiter zum Roulette. Bevor wir mit dem Spielen beginnen konnten, wurden die Ausweise allerdings strengstens kontrolliert. Selbst von denjenigen, die nur am Tisch standen und nicht mitspielen.  Ja und was soll ich sagen… ich habe bei dem Roulette-Spiel gewonnen. 😉

Hotels als architektonische Highlights in Las Vegas

Ein weiteres Hotel und Spielcasino, das wir in uns in Las Vegas anschauten war das Wynn. Dieser Komplex war vom Innendesign wiederum in einem anderen Stil errichtet.

Ein must-see in Las Vegas ist mit Sicherheit der Bellagio Brunnen. Dieser Brunnen befindet sich vor dem Luxushotel Bellagio und ist bekannt für seine computergesteuerte Wassershow. Diese Wassershows findet täglich zwischen 15 und 24 Uhr mehrmals pro Stunde statt. Es wird ein Musikstück gespielt und dazu bewegen sich unzählige Düsen und Lampen, die eine wunderschöne Choreografie ergeben.

Mein Fazit: Las Vegas ist eine faszinierende Stadt, die man erlebt haben muss. Untertags ist nicht viel zu entdecken. Aber sobald es anfängt zu dämmern und langsam die Lichter der Stadt angehen, erweckt alles zum Leben und . . . desto verrückter, desto besser! 😀

Mit ein paar guten Tipps für die Weiterreise, verabschiedeten wir uns von Las Vegas und traten schweren Herzens unsere Weiterreise an . . .

Hast du auch schon mal eine verrückte Nacht in Las Vegas verbracht? Ich bin gespannt, was du zu berichten hast! 🙂

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kein Kommentar

  1. Jürgen

    Vegas ist wirklich was Besonderes. Am Abend eine wirklich faszinierende Stadt & die ganzen Shows sind auch sehr sehenswert. Hab letztes Jahr im Wynn gewohnt aber euer Penthouse sieht auch nicht übel aus haha 🙂 Tolle Fotos – weiterhin eine schöne Reise!

    23. Oktober 2016 Antworten

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