Hakuna Matata – Die Lebenseinstellung der Massai
Afrika Blog

Hakuna Matata – Die Lebenseinstellung der Massai

Hakuna Matata ist ein afrikanischer Spruch aus der Swahili Sprache und bedeutet: hakuna = es gibt keine – matata = Probleme. „Es ist alles in bester Ordnung.“ Und diesen Spruch bekommt man auch immer wieder zu hören.

Die Besonderheiten der Massai

In meinen vorigen Blogeinträgen habe ich schon des Öfteren die Massai erwähnt. Hier nun nochmal zur Erklärung was Massai eigentlich sind: Die Massai sind eine ostafrikanische Volksgruppe die auch als Krieger oder Viehhirten bezeichnet werden. Man findet sie im Süden Kenias aber auch im Norden von Tansania. Die Massai fallen durch ihre auffallende Kleidung und ihren Schmuck auf. Den Schmuck tragen sie zumeist in den Ohren sowie an Armgelenken und an den Knöcheln. An den Füßen tragen sie Sandalen aus Autoreifen. Massai dürfen mehrere Frauen haben, zumeist haben sie 2 bis 7. Deren Behausungen werden aus getrocknetem Kuhmist gebaut.
Mir wurde erzählt, dass die Massai mit ungefähr vier Jahren ein Brandmal aus einem runden Kreis bestehend auf beide Wangen bekommen. Dies habe ich auch bei den meisten Massai sehen können. Es werden ihnen auch mit ungefähr 8 Jahren die beiden unteren Zähne gezogen. Ich habe die Massai entweder als Viehtreiber vom Auto bzw. Bus aus gesehen oder am Strand als Security, sowohl in Tansania als auch in Sansibar.

Die Freundlichkeit der Massai

Ich habe das afrikanische Volk als ein sehr offenes und freundliches wahrgenommen. Die Menschen hier haben immer ein Lächeln auf den Lippen und begrüßen einen mit einem herzlichen „Welcome“. Angenehm finde ich auch das hier niemand bettelt. Nicht die Kinder und auch nicht die Erwachsenen. Auch wenn Sie einem etwas verkaufen wollen und man ablehnt, gehen sie und bleiben nicht hartnäckig stehen. Sie sind ein reinliches Volk und wissen Müll richtig zu entsorgen. Ich war auch sehr über die Sanitäranlagen überrascht. Die Toiletten sind meist westlich – nur selten habe ich bloß ein Loch im Boden vorgefunden – und reinlich. Zu meiner Überraschung gab es meist Klopapier, achja und sogar normale Klospülungen. Ich habe ja vor meiner Abreise damit gerechnet, dass es so wird wie in Indien, dem war aber nicht so. Ich kann jetzt selbst aus Erfahrung sagen, dass wer schon mal in Indien war, mit Sicherheit das schwierigste und anstrengendste Land somit schon bereist hat. Danach haut einen fast nichts mehr um!

Trotz allem ist uns auf dieser Reise jeden Tag etwas Unerwartetes passiert. Nie hat etwas so geklappt, wie wir es uns vorgestellt hatten und nichts ist reibungslos abgelaufen. Eine Abenteuerreise pur.

Wie schon erwähnt, waren wir wieder in der selben Unterkunft wie zu Beginn in Dar es Salaam untergekommen und genossen einen faulen Tag am Strand. Wir ließen uns nicht unser morgendliches Ritual nehmen: Bikini und Flip Flops an und direkt nach dem Aufstehen ins Meer, um eine Runde zu schwimmen. Danach gab es Frühstück.
Am nächsten Tag ging es mit der Fähre von Dar es Salaam nach Sansibar. Eine 2-stündige Fahrt, die uns 35 Dollar kostete. Nun waren wir bereits zu viert und verbrachten die erste Nacht in Stone Town, dem historischen Stadtteil von Sansibar.

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auf der Fähre Richtung Sansibar

 

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