Singapur – die moderne asiatische Metropole
Singapur

Singapur – die moderne asiatische Metropole

Nach vier Wochen Indonesien flog ich für vier Tage nach Singapur. Die einzige Stadt in Südostasien, die sich komplett von allem unterscheidet, was ich zuvor von Asien kannte.

Singapur – mitten in Asien und doch so anders

Singapur ist die reinlichste, gesittetste, organisierteste Stadt in Südostasien. Nach vier Wochen Indonesien, hatte ich hier absoluten Luxus. Normale westliche Toiletten mit Klopapier und Waschbecken. Du glaubst gar nicht, wie sehr einem so etwas den Alltag erleichtert. Keine Gekkos an der Decke über dem Bett, die von Zeit zu Zeit laute Geräusche von sich geben, an die ich mich allerdings schon richtig gewöhnt hatte.

Couchsurfing in Singapur

Singapur steht für billiges Essen und teure Unterkünfte. Aus diesem Grund suchte ich mir eine Couchsurfing Möglichkeit und siehe da, auch gleich gefunden. Die Wohnung lag etwas außerhalb des Stadtzentrums und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln braucht man vom Flughafen gute eineinhalb Stunden. Das öffentliche Verkehrsnetz in Singapur ist übrigens absolut top. Dennoch nahm ich ein Taxi und zwar zusammen mit drei Indern, die ich im Flugzeug kennen gelernt habe. Somit fuhr ich im Endeffekt fast gratis und ein Mittagessen war auch noch drin.

Ich traf mich nahe der Wohnung des Couchsurfers mit einer Indonesierin aus Jakarta. Sie übernachtete den gleichen Zeitraum wie ich bei dem französischem Couchsurfer, der in Singapur lebt. Wir hatten glücklicherweise einen netten Couchsurfer mit einer schönen Wohnung, in einer Top Wohnhausanlage erwischt. Zwei Tage später kam noch ein Pärchen aus Kanada nach und es wurde um einiges enger in der 2-Zimmer-Wohnung. Klar ist es als Alleinreisende mit einem kleinem Risiko verbunden bei fremden Personen zu übernachten, aber ich habe nie schlechte Erfahrungen gemacht und kann es daher sehr empfehlen.

Ausgehen in Singapur

Noch am selben Abend ging ich mit der Indonesierin und den drei Indern weg. Na das war vielleicht was! 😉 Ich stach aus der Menge ziemlich heraus. Abgesehen davon, dass ich weiß bin, hatte ich Flip Flops, eine bequeme Schlabberhose und ein T-Shirt an. Mit diesem typischen Backpacker-Outfit trat ich in das vornehme Ritz Carlton Hotel ein, durch die Lobby in den Salon. Dort trafen wir uns mit den gut betuchten Indern aus New Delhi, die uns gleich einen Sangria feinster Art spendierten. Der restliche Abend verlief super. Wir waren in einer Riesen-Diskothek und nach drei Stunden bemerkte ich erst, dass ich die einzige Weiße in diesem riesigen Gebäude war. Jedenfalls hatten wir einen super lustigen Abend, haben viel getanzt und keinen Cent ausgegeben.

Shoppen in Singapur

Die restliche Zeit in Singapur war erholsam. Wir (die Indonesierin und ich) sahen uns gemütlich die Stadt  an, ohne viel Stress und Hektik und chillten öfter auf der Couch. Ich nutzte Singapur dazu, meine kosmetischen Pflichtartikel aufzufüllen und sonstige Kleinigkeiten zu besorgen. Unter anderem kaufte ich mir Notizhefte und Stifte für meine Reisenotizen, die sich ganz schön häufen. Man glaubt gar nicht, wie schwer es ist, so etwas zu finden. In Indonesien sah ich kein einziges Mal Schreibhefte und in Singapur suchte ich auch längere Zeit bis ich fündig wurde. Allgemein kann ich noch zu Singapur sagen, dass sich alles ums Einkaufen dreht, überall gibt es Einkaufszentren und Shopping Malls. Was mich umgehauen hat, war ein Einkaufszentrum nur mit Elektrosachen. Das war in etwa so groß wie das Donauzentrum in Wien, jedoch ausschließlich mit elektronischen Geschäften.

Essen in Singapur

In Singapur gibt es die berühmten Hawker oder Foodcourts genannt. Das sind viele open-air Essensstände nebeneinander, an denen du sehr günstiges Essen bekommst.

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Mal etwas anderes: Eiscreme in einem Toastbrot. Schmeckte überraschend gut.

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Diese Speise machte bei mir eindeutig nicht das Rennen: Fisch-Ball-Nudeln

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Meine Weiterreise von Singapur nach Wamena

Morgen geht es von Singapur zurück nach Indonesien – Jakarta. Dort werde ich 12 Stunden auf dem Flughafen verbringen. Von dort aus fliege ich weiter nach Jayapura und schließlich nach Wamena. Den Anschlussflug nach Wamena kann man nicht über eine Webseite buchen, da keine existiert. Ich musste wie bei einem öffentlichen Verkehrsmittel auf den nächsten Flieger warten und in Bar zahlen.

Von Wamena aus starte ich für 6 Tage mit einem Guide zu den Dani Dörfern, ohne Internet, ohne Handy-Empfang, nur mit Essens- und Wasserreserven im Rucksack. Papua ist übrigens ein Malaria-Risikogebiet und deswegen nehme ich vorsorglich die Malarone Tabletten ein, die ich mithabe.

Ich bin gespannt, was mich erwarten wird und wie es ist, noch tiefer in eine absolut andere Welt einzutauchen – abseits vom Tourismus.

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kein Kommentar

  1. Michi

    Halloa, du siehst echt happy aus auf den fotos, hmmm trotzdem fehlst du, aber wenn du wieder da bist hau ma richtig am putz!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Bussis

    28. Mai 2012 Antworten
  2. Juli

    Hihi, na zum Glück hab ich dir die Tabletten besorgt 😉 Dickes Bussi!!

    28. Mai 2012 Antworten

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